Zwei Ganztagsschulen aus M-V stellen sich auf dem 10. Ganztagsschulkongress in Berlin vor

Der Ganztagsschulkongress ist mit seinen 1.300 Teilnehmenden bundesweit der größte Schulkongress. Am 6. und 7. Dezember feiert er in Berlin sein 10. Jubiläum – Anlass, um Bilanz zu ziehen und einen Blick in die Zukunft der Ganztagsschulentwicklung in Deutschland zu werfen.
Vor zehn Jahren waren Ganztagsschulen gesellschaftlich und politisch noch heftig umstritten. Auf diesem Feld ist viel erreicht worden: In Politik und Gesellschaft ist es inzwischen Konsens, dass Ganztagsschulen die Grundlage dafür bieten, Kindern und Jugendlichen mehr Bildungschancen zu ermöglichen und Familien zu entlasten.

 

Pressemitteilung (02.12.2013)

Der Ganztagsschulkongress ist mit seinen 1.300 Teilnehmenden bundesweit der größte Schulkongress. Am 6. und 7. Dezember feiert er in Berlin sein 10. Jubiläum – Anlass, um Bilanz zu ziehen und einen Blick in die Zukunft der Ganztagsschulentwicklung in Deutschland zu werfen.
Vor zehn Jahren waren Ganztagsschulen gesellschaftlich und politisch noch heftig umstritten. Auf diesem Feld ist viel erreicht worden: In Politik und Gesellschaft ist es inzwischen Konsens, dass Ganztagsschulen die Grundlage dafür bieten, Kindern und Jugendlichen mehr Bildungschancen zu ermöglichen und Familien zu entlasten. Die Zahl der Ganztagsschulen in Deutschland hat sich seitdem verdreifacht und heute haben 54 Prozent aller Schulen bis in den Nachmittag hinein geöffnet.  In Mecklenburg-Vorpommern gibt es derzeit 192 Ganztagsschulen, von denen 82 voll gebundene Ganztagsschulen sind. Im Land bieten damit  über 80 % der Regionalen Schulen,  Gesamtschulen und Gymnasien und 28 %  der Förderschulen Ganztagsangebote an.
Am Ausstellungsstand der Serviceagentur Ganztägig lernen M-V werden die Regionale Schule Ost Neubrandenburg und  der Schulcampus Rostock-Evershagen am 6. und 7. Dezember ihre Arbeit vorstellen. Die Regionale Schule Ost Neubrandenburg zeigt ihre Qualitätsentwicklung in den Bereichen Förderung, Unterrichtsarbeit, Schülerbeteiligung und schülerorientierte Ganztagsangebote. Der Schulcampus Rostock-Evershagen mit dem Ziel „eine Schule für alle“  stellt sein Netzwerk pädagogischer Unterstützungssysteme vor. Dieses besteht jeweils aus Lehrkräften, einer Schulsozialarbeiterin und einer Sonderpädagogin, die gemeinsam mit Schulbegleitern, dem Diagnostischen Dienst, den Schulpsychologen und niedergelassenen Psychologen ein Unterstützungskonzept für Schülerinnen und Schüler schaffen.
Beide Schulen arbeiten seit mehreren Jahren aktiv in Schulnetzwerken der Serviceagentur Ganztägig lernen M-V mit.
Die Schulen stehen interessierten Journalisten gerne für Rückfragen und Schulbesuche zur Verfügung. Presseinformationen zum Kongress und Pressefotos vom  Ganztagsschulkongress stehen ab Freitag, 6. Dezember, 12 Uhr als Download auf www.ganztaegig-lernen.de/presse zur Verfügung.
Am Kongress nehmen neben den beiden Schulen auch zahlreiche Fachleute aus der Bildungslandschaft Mecklenburg-Vorpommerns teil. Der Kongress gehört zum Schulentwicklungsprogramm Ideen für mehr! Ganztägig lernen. und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in Kooperation mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung veranstaltet. Nähere Informationen zum Kongress finden Sie unter: www.ganztaegig-lernen.de.
Die Serviceagentur Ganztägig lernen M-V ist aus einer Kooperation zwischen der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, den Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V und der RAA Mecklenburg-Vorpommern entstanden. Sie bietet  Fortbildungen,  die Konzeption, Begleitung und Moderation von Netzwerken, Beratung,  fachliche Informationen und Materialien zu zentralen Themen der Ganztagsschulentwicklung an und ermöglicht Ganztagsschulen  Vernetzung – sowohl untereinander als auch zwischen Schulen und externen Kooperationspartnern. Weitere Informationen zu unserer Arbeit finden Sie unter:
www.mv.ganztaegig-lernen.de                    www.facebook.com/mv.ganztaegig.lernen

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