Abgucken erlaubt: Schule aus Mecklenburg-Vorpommern stellt ihre Arbeit in Berlin auf dem Kongress „Ganztägig bilden. Ideen für mehr!“ vor

Pressemitteilung| 14.09.2015 Waren (Müritz) Seit elf Jahren nehmen Ganztagsschulen in Mecklenburg-Vorpommern am Programm „Ideen für mehr! Ganztägig lernen.“ teil, um die Qualität ihres Ganztags zu entwickeln oder auszubauen. Zum Abschluss des Bundesprogramms kommen sie nun mit Vertretern aus Wissenschaft, Bildungsverwaltung und anderen Schulen in Berlin zusammen: Beim Kongress des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Kultusministerkonferenz (KMK) in Kooperation mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) diskutieren sie am 17. und 18. September, was das Programm bewirkt hat und wie eine Fortsetzung in Mecklenburg-Vorpommern und den anderen Ländern aussehen könnte.
Seit dem Start des Ganztagsschulprogramms im Jahr 2004 hat sich in Mecklenburg-Vorpommern viel getan: Mittlerweile gibt es 195 Ganztagsschulen(> 70 %)  und 140 volle Halbtags(grund)schulen(> 50%) im Land. 94 % der Ganztagsschulen haben an den Fortbildungsveranstaltungen der Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Mecklenburg-Vorpommern teilgenommen. Ein Drittel der Ganztagsschulen hat in den von der Serviceagentur koordinierten Netzwerken mitgearbeitet. Viele gute Beispiele zeigen, wie Ganztagsschulen die zusätzlichen Möglichkeiten des Ganztags nutzen, um Kinder und Jugendliche zu fördern.
Aus Mecklenburg-Vorpommern bringt die Regionale Schule „Friedrich Wehmer“Banzkow gute Praxisbeispiele mit nach Berlin. Sie wird auf dem Kongress am Ausstellungsstand der Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Mecklenburg-Vorpommern ihre Arbeit vorstellen. Im Vordergrund  steht das Berufsorientierungskonzept der Schule. „Wir arbeiten an unserer Schule systematisch an der Berufsorientierung, so dass alle Schulabgänger einen Ausbildungsplatz erhalten bzw. eine weiterführende Schule besuchen können“, sagt Schulleiterin Carola Silbernagel.  
Die Förderung des Programms „Ideen für mehr! Ganztägig lernen.“  durch das BMBF läuft noch bis Ende dieses Jahres. Beim Kongress in Berlin geht es daher nicht nur um Rückblick und Bilanz, sondern auch um eine Fortsetzung der Zusammenarbeit auf Länderebene – mit einem bundesweiten Programmdach und den Serviceagenturen vor Ort. Denn trotz aller Erfolge gibt es noch viel zu tun, um die Qualität an Ganztagsschulen flächendeckend weiterzuentwickeln.Gefragt ist ein neues Verständnis von Bildung, Lernen und Lehren, damit Jugendliche wieder Erfolge erleben und die Freude am Lernen zurückgewinnen.
Nähere Informationen zum Kongressfinden Sie unter: www.ganztaegig-lernen.de
Die Regionale Schule  Banzkow steht interessierten Journalisten gerne für Rückfragen und einen Schulbesuch zur Verfügung. Presseinformationen zum Kongress und erste Pressefotos vom Kongress „Ganztägig bilden. Ideen für mehr!“ stehen am 17. September ab 12.30 Uhr als Download auf www.dkjs.de/pressebereit.
 
 
Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Maria Parttimaa-Zabel, Servicagentur ”Ganztägig lernen” M-V
Tel.03991/6696 0
maria.parttimaa-zabel@raa-mv.de
 
Carola Silbernagel, Schulleiterin, Regioanle Schule Banzkow
Tel. 03861/7101
c.silbernagel@schule-banzkow.de
www.schule-banzkow.de
 
Die Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Mecklenburg-Vorpommern fußt auf einer Kooperation zwischen der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern und der RAA Mecklenburg-Vorpommern.  Sie bietet Netzwerke und Fortbildung,  Beratung, fachliche Informationen und Materialien zu zentralen Themen der Ganztagsschulentwicklung an und ermöglicht Ganztagsschulen Austausch und Vernetzung – untereinander und zwischen Schulen und externen Kooperationspartnern. Weitere Information zu unserer Arbeit finden Sie unter: www.mv.ganztaegig-lernen.de.

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